CD: Conserva me Domine (mit Terry Wey, Countertenor)

„Mit Margit Übellacker als Solistin steht eine feinfühlige Solistin bereit, um die reizvollen klanglichen Möglichkeiten des Salterio bestens vorzuführen. Terry Wey ... zeigt sich auf dieser CD als Meister seines Stimmfachs und des spätbarocken italienischen Repertoires. Die beiden Solisten werden durch das von Margit Übellacker und Jürgen Banholzer gegründete Ensemble La Gioia Armonica bestens begleitet. ... berechtigter Tribut [wird dem Salterio] gezollt, das in der Epoche der galanten Musik durchaus von Bedeutung war. ... Mit einer Motette ist auch Giambattista Martini (1707-1784) vertreten, der Abbate, der insbesondere aus Mozart-Biografien als jener Bologneser Meister des Kontrapunkts bekannt ist, vor dessen strengem Auge das Wunderkind bestehen konnte: Man hat seine Musik vielfach als flach und uninspiriert gescholten, davon ist hier nichts zu merken – er setzt das Salterio, das wohl eher ein Instrument der unterhaltenden Sphäre war, wirkungsvoll als Klangfarbe in seiner durchaus von würdevollem Ton geprägten Motette ein.“

(Detmar Huchting, Klassik Heute, 10.05.2017)

 

„ ...  eine ungemein fesselnde und faszinierende CD. Marcellos Psalmen sind wirklich sehr verschieden von dem, was zu seiner Zeit sonst geschrieben wurde. ... Es ist Musik, die noch immer viel Anziehungskraft ausübt, aber einen nicht opernhaften Zugang verlangt. Und genau das ist es, was uns hier geboten wird ... .  Margit Übellacker ist eine Spezialistin der Musik für das Salterio und sie hat seit Jahren entscheidenden Anteil daran, daß die wichtige Rolle dieses Instruments im 18. Jahrhundert uns wieder bewußt geworden ist. Sie liefert ausgezeichnete Darbietungen sowohl in den instrumentalen wie in den vokalen Stücken. ... Das ist eine musikalisch überzeugende CD, die neue Horizonte eröffnet.“

(Johan van Veen, 9.8.2017, MusicWeb International)

 

„Alles zusammen ergibt das eine sehr feinsinnige CD für neugierige Ohren.“

(Olivier Eterradossi, Mai 2017, www.clicmusique.com)

 

"Terry Wey überzeugt mit sehr ernsten und gleichzeitig sensibel ausgeführten Interpretationen sowie einer vorzüglichen Stimmführung, die seine weiche Stimme besonders wirkungsvoll werden lässt."

(Remy Franck, Juni 2017, www.pizzicato.lu)

 

Unser Konzert bei Ton Koopmans Festival Itinéraire Baroque en Périgord Vert 2014

"Auf dem Programm von La Gioia Armonica standen die Sonaten BWV 1021 und 1019 von Bach, wobei Margit Übellacker auf dem Hackbrett den Part der Violine spielte: Sie wirkte Wunder an Treffsicherheit wie an Meisterschaft über Klangfarben und Resonanz. Ebenso bemerkenswert war, wie Jürgen Banholzer die Klänge des Orgelpositivs in den Raum des Dormitoriums projizierte, ganz besonders in dem gewaltigen Solo von BWV 1019 (Allegro-Mittelsatz), das auf einem Tasteninstrument mit so leichtgängiger Traktur äußerst riskant zu spielen ist. Man war verzaubert, fast wie in einem Traum, von der Zartheit der Instrumente – aber welche Präsenz!" 

(Michel Roubinet auf http://www.concertclassic.com/)

 

CD: Johann Georg Reutter, Portus felicitatis

"Die Sänger passen hervorragend zusammen […]. Die vier Arien, fünf Motetten und zwei Instrumentalstücke sind feinfühlig aufgenommen. Atemberaubend schön […]."

(George Pratt, BBC Music Magazine, April 2014)

 

"Am verblüffendsten sind zahlreiche Soli und obligato Arien, die das Hackbrett ins Scheinwerferlicht stellen, ein Instrument, das sich (unter dem Namen salterio oder Pantaleon) in Reutters Tagen für kurze Zeit großer Beliebtheit erfreute. Seine gehämmerten Saiten liefern einen schimmernden, ätherischen Klang, der von Margit Übellacker mit Eleganz dargeboten wird. Die beiden Gesangssolisten sind erstklassig; die Sopranistin Monika Mauch bietet reinste stimmliche Klarheit, die Mezzosopranistin Stanislava Jirků entfaltet einen kräftigeren und doch gut fokusierten Ton, und die beiden harmonieren in mehreren Duetten nahtlos zusammen. Jürgen Banholzer führt La Gioia Armonica, ein kleines Originalklang-Orchester, in liebevollen Darbietungen an, die einem vergessenen Großen Gerechtigkeit widerfahren lassen."

(James M. Keller, Santa Fe New Mexican - The New Mexican's Weekly Magazine of Arts, Entertainment & Culture, 7.4.2014)

 

"Ebenso unbekannt wie das Instrument dürfte auch der Komponist dieser faszinierenden CD sein … . Mit Innigkeit und edler Schlichtheit interpretieren Monika Mauch mit ihrem makellosen Sopran, und ihre ebenso versierte Kollegin, die tschechische Altistin Stanislava Jirku, die geistlichen und weltlichen Gesänge. … Der Titel dieses doppelten Raritätenalbums, das Reutter endlich rehabilitiert, ist hervorragend gewählt. Für Liebhaber der Klassik abseits des Mainstreams ist Portus Felicitatis wirklich ein Hafen der Seligkeit."

(Dirk Kruse, Bayerischer Rundfunk, 7.2.2014)

 

"Eine neue CD des Ensembles La Gioia Armonica vereint Arien sowie geistliche Motetten Reutters, die ihn als überlegenen und feinfühligen Komponisten zwischen Barock und Klassik ausweisen. … Margit Übellacker … spielt … mit differenziertem Anschlag und großem Ausdruck. Gesungen werden die Arien von Monika Mauch mit guter Textverständlichkeit und Sinn für Phrasierungen. In den Motetten kommt als zweite Stimme die Altistin Stanislava Jirku hinzu; die beiden Sängerinnen harmonieren gut miteinander …. Das klein besetzte Orchester von La Gioia Armonica spielt äußerst engagiert und stellt damit Johann Georg Reutter eine würdige Visitenkarte aus."

(Bernhard Schrammek, kulturradio RBB, 10.12.2013)

 

"Die Musik, die ich auf dieser Monographie Banholzers gehört habe, ist sehr ansprechend … . Die Sopranistin Monika Mauch hat erneut bewiesen, daß sie eine außergewöhnliche Sängerin ist, die von der Kritik und vom Publikum noch kaum nach ihren wirklichen Verdiensten gewürdigt wird. Die Mezzosopranistin Stanislava Jirků … markiert den gleichen hohen Rang und beweist, daß sie eine Stimme ist, deren Zukunft man genau verfolgen sollte. Übellacker und das Hackbrett: gleichermaßen aufsehenerregend wie interessant."

(Eduardo Torrico, el arte dela fuga, 23.12.2013)

 

"Die Aufnahme dokumentiert insbesondere den einzigartigen Klang des Hackbretts …, eines nahen Verwandten des Zimbals und ein Modeinstrument im barocken Europa. Margit Übellacker ist die unangefochtene Spezialistin dieses Instruments."

(Yvan Beuvard, forumopera, 20.12.2013)

 

Über verschiedene Konzerte

"Zur Suonata á Saltero e Basso kam Reinhild Waldek, Spezialistin auf dem Gebiet der historischen Harfen, mit ihrem Instrument hinzu. Die Zuhörer erlebten den interessanten Kontrast zwischen den beiden Saiteninstrumenten, das eine geschlagen, das andere gezupft, und konnten sich erfreuen an dem absolut homogenen Musizieren des Trios. Während Harfe und Positiv eher begleitende Funktion hatten, entwickelte Margit Übellacker auf dem Psalterium ein wahres Feuerwerk. … Die begeisterten Besucher waren mit dieser selten zu hörenden Instrumentierung voll auf ihre Kosten gekommen."

(Brigitte Gaiser, Taunuszeitung, 18.9.2012)

 

"... ein Festival-Programm für 'stille Genießer'. ...
Truhenorgel und 'singendes' Hackbrett kommen sich im Klanglichen sehr nahe. Dennoch hörte man intuitive Differenzierung und feinste Kontrastierung. ...
Übellacker und Banholzer ... ermöglichten einen starken Einblick in die disziplinierte Wunderwelt des Leipziger Kirchenmusikers aus dem frühen 18. Jahrhundert. Orgel und Psalter ... ergänzten sich in jeder Phrasierung, in jedem Akkord, in jeder Melodie, in jedem Partiturabschnitt. Das Duo, schon einige Jahre auf internationaler Konzerttour, hat sich in diese besondere Sphäre brillant eingelebt. Es scheint so, als ob die Beiden den 'stillen Genuss' der gebündelten Bach-Hommage eben selbst am meisten genießen. ... Bei der Zugabe – nach kräftigen Applausschüben! – blickten Banholzer/Übellacker ins südliche Nachbarland, nach Italien. Auch dort schrieben Komponisten für das Psalterio. Sehr eingängig, sehr melodiös, sehr effektvoll."

(Hans-Jörg Loskill, Der Westen, Januar 2011)

 


"Margit Übellacker auf dem Psalterium ... bestach ... durch ... vielfältige Klangfärbungen von fragil bis schwebend, von kraftvoll bis durchdringend. ... Das Trio La Gioia Armonica bewies ... ein äußerst sensibles Zusammenspiel, Irene Klein an der Gambe lotete deren klangliche Möglichkeiten voll aus, und Jürgen Banholzer fügte sich ... verbindend zwischen die beiden ausdrucksstarken Saiteninstrumente. ... Mit zwei Zugaben, darunter ein von Bach bearbeiteter langsamer Satz aus Telemanns Violinkonzert, klang das Eröffnungskonzert der diesjährigen Pfingstmusiktage unter begeistertem Applaus aus."

(Fuldaer Zeitung, 2.6.2009)

 


"Die heutigen Musiker waren auch Virtuosen, vor allem aber überzeugten sie durch einfühlsame barocke Stilistik."

(Liane Bornholdt, Mageburger Volksstimme, 2.2.2009)

 


"Mit Werken für Psalterium und Orgel verzauberte das Ensemble 'La Gioia Armonica' am Samstag in der Schlosskirche das Publikum. ... ein virtuoses und stilles Konzert. ...
Das Publikum zeigte sich begeistert."       

(Badische Zeitung, 17.6.2008)

 


"Margit Übellacker ließ die Schlegel so geschickt über den Hammerklavier-Vorläufer sausen, dass sie, nicht zuletzt über die Suggestion der Mehrstimmigkeit, eine ungeahnte Empfindungstiefe erzielte. Die originelle Musizierweise des Ensembles 'La Gioia Armonica' war durchweg nach dem Geschmack des Publikums. Jürgen Banholzer sang mit seinem angenehm unaufdringlichen Altus Spitzentöne, Koloraturen und Verzierungen in Hochlagen, als wäre das für einen Sänger das Natürlichste der Welt. Felix Knecht entfachte Feuerwerke aus Allegrosätzen und offerierte ein hinreißendes Leggiero-Spiel auf den Darmsaiten seines Barockcellos."

(Ute van der Sanden, Mitteldeutsche Zeitung Halle, 29.9.2007)

 

"Die Gegensätze von Orgel und Psalterium vereinten die Solisten dann – gemäß dem Namen ihres Ensembles 'La Gioia Armonica' –  in glücklicher Harmonie in Bachs Sonate BWV 1019. Hier verbanden sie in eng verzahntem Miteinander nicht nur Melodie und Begleitung, sondern auch Ausdruck und strukturelles Denken, wenn man so will: Subjektivität und Objektivität."

(Susanne Eckstein, Pfullinger Stadtanzeiger, 24.7.2006)

 

CD: Antonio Caldara, Sonate ed Arie

"... eine hervorragend konzipierte Programmfolge ... großartig gesungen von dem vorzüglichen Countertenor Jürgen Banholzer ... La Gioia Armonica verwenden ein Tenorhackbrett und erzeugen damit eine wunderbare Palette von bezaubernden Farben und berückenden strukturellen Effekten."

(Early Music, Mai 2007)

 

"... eine erfrischend-hypnotisierende Auslegung von drei Kantaten und anderen Vokal- und Instrumentalwerken Antonio Caldaras ... . Was an dieser Aufnahme besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist die betörende Mitwirkung des Pantaleons bzw. Psalteriums als Soloinstrument sowie die leidenschaftlich warme Stimme des Countertenors Jürgen Banholzer, der darüberhinaus das fantastische Ensemble La Gioia Armonica leitet."

(Diverdi, S. L.  Santissima Trinidad, 1  28010 Madrid)  

  

"Das ästhetische Resultat ist wirklich verblüffend. Diese ziemlich außergewöhnliche Darbietung wird noch interessanter durch die glänzende Interpretation eines jungen Ensembles, das seine Laufbahn nicht glücklicher hätte antreten können."

(Maricarmen Gómez, Goldberg n° 39, April 2006)

 

"... eine besondere Entdeckung: Musik für das Pantaleon, ein bis zu drei Meter langes, saitenbespanntes und mit Hämmerchen traktiertes Hackbrett. Zum silbrigen Sound passt vorzüglich der Altus von Jürgen Banholzer, der die spätbarocken Seelentöne lebendig-intim werden lässt."                         

(KulturSPIEGEL, Februar 2006)

 

"... eine wahrhaft überschäumende Energie ... Jürgen Banholzer interpretiert die Arien und Kantaten mit einer außergewöhnlichen emotionalen Wahrhaftigkeit, ohne je einem überflüssigen oder billigen Effekt nachzugeben. Sein sehr angenehmer Stimmklang paßt wunderbar zu diesem Repertoire, das er souverän beherrscht."

(pizzicato, Luxemburg, Februar 2006)

 

"Caldaras Werke werden mit geradezu „himmlischer Perfektion” interpretiert. ... Die sublime Stimme des deutschen Countertenors Jürgen Banholzer verleiht der CD eine traumhafte Note. Einer der begabtesten Sänger seiner Generation, zeigt Banholzer vollkommene Meisterschaft seiner Kunst. ... Das ist der Klang klassischer Musik, wie er reiner nicht werden kann."

(The Jordan Times, 5.2.2006)

 

"Das Instrument, das dem Pantaleon heute am nächsten kommt, ist mit Sicherheit das Salzburger Tenorhackbrett, das die lebendige und energische Musikerin Margit Übellacker mit strahlender Finesse zum Klingen bringt. Die feierliche Würde des Violoncellos von Emilia Gliozzi und die leichte, volle und strahlende Stimme des Altisten Jürgen Banholzer unterstreichen die nuancenreiche und lebendige Exotik dieser Musik."

(Isabelle Françaix, Ramifications, Brüssel, 14.11. 2005)                                     

"Margit Übellacker erweist sich als eine wahre Virtuosin ... .
... im Brennpunkt der Aufmerksamkeit steht der Altist Jürgen Banholzer, ein junger Sänger von seltener musikalischer Intelligenz und mit einem wirklich einfühlsamen Zugang zu dem, was er singt. Die Stimme selbst ist von sehr ansprechendem Wesen und Banholzer setzt sie gewandt und ohne Effekthascherei ein, was ihn zum idealen Interpreten eines Komponisten macht, dessen große Gabe es war, für den Sänger melodische Linien voller Anmut und Würde zu schreiben. ... ein großartiger Sänger ... . Alles in allem also eine Aufnahme, die besonderen Genuß bereitet, indem sie herausragende Interpretationen eines seltenen und außerordentlich lohnenden Repertoires bietet."

(Brian Robins, Fanfare)